Archiv für August 2009

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Ewiges Vermissen

28/08/2009

Die Tränen fließen
Offensichtlich wie Riesen
Stampfend durch den dichten Wald
Bäume umreißend mit roher Gewalt

Gefühle die schmerzen
Zeugen gebrochener Herzen
Resignation zwingt es zu versagen
Bevor es aufhört zu schlagen

Gedanken die kreisen
Die Welt umreisen
Vorbei an Bergen und Seen
Diese Augen haben alles gesehen

Sehnsüchte als Qual
Verirrt im Tal
Finsterer als man je sah
Ohne Ausweg lauern sie da

Hoffnung ist gestorben
Wie Früchte verdorben
Vegetieren stumm vor sich hin
Wie deine Liebe einst ging

Entäuschung kaum ertragbar
Die Schuld übertragbar
Keiner will es mehr wissen
Es bleibt nur ewiges Vermissen


//Quit// Ich kann nun rückblickend sagen, mit jeder Zeile dieses Gedichts, ging ein Stück Erinnerung an den Menschen und jeder Vers nahm ein Stück Last von mir. Als es dann schlussendlich beendet war und hier veröffentlicht wurde, ging es mir wesentlich besser. Immer wieder finde ich es faszinierend, was das Schreiben für mich bedeuten kann und wie es mir hilft, mir selbst zu helfen. //Quit//

Ich weiß, ihr fragt euch sicher warum ich das zwei Mal veröffentliche, aber ich finde es hat es verdient. *stolzbin*

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Geschichten aus dem Rotlichtviertel: Neue Nachbarn

28/08/2009

Am Montag ist es also so weit, die Wohnung neben mir bekommt neue Bewohner. Seit ich eingezogen bin, stehen diese Lebensräume leer und sollen nun neuen Menschlein Unterschlupf bieten. Wenn ich meinem Vermieter Glauben schenken kann, dann handelt es sich dabei um zwei Vertreter der Spezies „junger knackiger Student“. Das beurteile ich dann doch lieber selbst, doch gespannt bin ich auf jeden Fall. Dann könnte es entgültig vorbei sein mit meinem ruhigen extrem lauten Leben, in völliger Abgeschiedenheit hinter meiner massiven Sicherheitstür. Das Leben wird für mich dann eindeutig gefährlicher. :D Ich hoffe nur inständig, dass da keine Muttersöhnchen kommen, die auf klassische Musikstücke abfahren und Tag ein Tag aus nur büffeln. Gott schenk mir lockere Nachbarn. Ich halte euch auf dem Laufenden. ^^

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Gollum ist tot!

26/08/2009

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Irgendwie hab ich mir Gollum immer größer vorgestellt. Aber hey! Ihr könnt doch den kleinen Kerl net einfach fangen und sezieren. Der war doch nur auf der Suche nach seinem Schatz. Ist doch auch nur ein Mensch menschenähliches Ungetier.Tze!

Wahrscheinlich einfach ein missglücktes Genforschungsprojekt der Regierung, das sichtlich schief gegangen ist, da verdammt hässlich. Blöd, wenn man es dann einfach entwischen lässt. Aber das hat wirklich ziemliche Ähnlichkeit mit meiner ehemaligen Kunstlehrerin… *am Kopf kratz*

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Hinfort und für immer.

26/08/2009

Ich bin drüber hinweg. Ja ich kann sagen, ich hab es überwunden. DU bist nicht mehr wichtig, ich bin über DICH hinweg. Jetzt sehe ich die Dinge klarer und weiß, DU warst die Tränen nicht wert. Das Leben hat mir mehr zu bieten, als Menschen wie DICH. Ich bin drüber hinweg, und es geht mir verdammt gut damit.

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Die Arbeit: Wie nur?

24/08/2009

„Wie kann so eine süße Therapeutin nur so gemein sein?“
Ja, das frage ich mich selbst auch öfters eigentlich nie. Die Antwort ist ganz einfach – Weil ich es eben kann. Ich kann streng sein, ich kann Dingen einhalt gebieten und ich hab die Macht die Autorität. Manchmal bleibt mir ja auch nichts anderes übrig. Das mag für manch einen nicht unbedingt therapeutisch klingen, doch genau das ist es. Als Therapeut muss man sich des Öfteren von gewissen Dingen distanzieren und darf sich nicht alles gefallen lassen. So hat mich ein Patient, dem ich das DU nicht ausdrücklich angeboten habe, auch nicht Duzen. Das gehört sich nicht, ich spreche meine Patienten auch mit SIE an. Dies mag für manche nicht sonderlich von Bedeutung sein, für eine Therapeut-Patient-Beziehung ist es allerdings ein wichtiges Kriterium. Ein Duzen schafft nicht die nötige Distanz, die es bei manchen einfach bedarf.

So auch bei dem Herren, von dem obiges Zitat stammt. Wie ich das distanzlose Verhalten von SHT-Patienten doch liebe. „Wenn DU mir Übungen mit nach Hause gibst, dann vergesse ich das eh, da das für mich keinen Sinn macht. Wenn wir uns aber nächste Woche auf einen Kaffee verabreden würden, dann hätte das ja einen Sinn und ich würde es ganz bestimmt nicht vergessen!“, sagte er und setzte dabei dieses verschmitzte Lächeln auf, das nur eines Bedeuten konnte: Er wollte… Kaffee trinken. Ha Ha. Nicht lustig für mich, denn eine zu große Fixierung auf den Helfenden kann den Therapieerfolg erheblich beeinträchtigen. Ich entgegnete ihm nur: „Fragen sie doch lieber ihre Frau!“, mit dem verschmitzten Lächeln, dass nur eine Therapeutin aufsetzen konnte, wenn sie ihrem Patient eine Abfuhr erteilt. Verstanden hat er es glaube immer noch nicht. Aber soll mich ja nicht stören, wenn er sich unbedingt unglücklich machen will.

Therapeut sein ist toll! :D

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Alles raus, alles neu!

24/08/2009

Hier muss sich etwas entscheidend ändern. Irgendwie hat mein Blog seinen Glanz verloren, liegt wahrscheinlich daran, dass es bei mir auch der Fall war. Ich hab mich hängen lassen und somit auch meinen Blog. Doch das ist jetzt vorbei. Schluss mit Gejammer und Geheule, jetzt werden die Sonnenseiten des Lebens gesucht, oder zumindest mehr betrachtet als verachtet.

Ursachensuche:

Es liegt wohl daran, dass es in letzter Zeit ein paar Menschen gab, die mich mit ihren Taten und Worten sehr verletzt und runter gezogen haben. Ich stand mal wieder vor der Erkenntnis, dass Menschen Arschlöcher sind und ich bin es wohl auch. Aber was solls. Das ist eines der kleinsten Übel auf dieser Welt und etwas mit dem ich mich wohl langsam abfinde. Ich weiß nicht genau, woher meiner plötzliche Einsicht kommt, doch dies tut der Freude darüber keinen Abbruch. Irgendwann wird einem wohl alles egal.

Meine Arbeit vernachlässigte ich leider auch zu oft und wurde meinen eigenen Anforderungen nicht mehr gerecht. Nun ist es an der Zeit neue Kraft zu sammeln und wieder voll zu powern. Ich hatte vergessen was wichtig ist und meine Patienten gehören da eindeutig dazu. Der ganze Papierkram nervt zeitweise wirklich, aber es ist leider ein notwendiges Übel, also Augen zu und durch.

Was mein Privatleben anbelangt, insbesondere mein Liebesleben, werde ich in Zukunft mehr aufpassen müssen. Manchmal neigt man dazu zu idealisieren und wenn man erst ein wenig Abstand zu den Dingen/Menschen gewonnen hat, merkt man, dass es eh nie einen Sinn gehabt hätte. Doch all die kleinen Fehler und problematischen Eigenschaften will man meist nicht sehen, wenn man sich für den Moment gut fühlt.

Trotz all den trüben Gedanken der letzten Zeit weiß ich, dass es doch noch Menschen gibt, denen ich wichtig bin. Mögen sie auch mal nicht viel Zeit für mich haben, so bin ich doch in ihren Gedanken und ihren Herzen. Tut mir leid, dass ich daran gezweifelt habe. Ich bin sehr froh Menschen zu haben, die mir einen Fehltritt auch mal verzeihen können und nicht ewig lange nachtragen. Ich bin durchaus kompliziert und nicht immer leicht zu händeln, danke an alle die es mit mir aushalten. Ihr seit mir immer eine Stütze.

Dann bleibt mir erstmal nur, mir selbst gutes Gelingen zu wünschen. Ich hoffe ich kann meinem Blog wieder zu altem/neuem Glanz verhelfen. Hoffentlich kann ich weiterhin mit euch als Lesern rechnen. ;)

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Eiszeit

20/08/2009

Wie ihr sicherlich schon bemerkt habt, herrscht hier auf meinem Blog momentan Eiszeit. Warum das so ist? Ich vermute, ich habe der Welt im Moment nicht viel zu sagen. Meine allgemeine Motivation hängt irgendwo zwischen „Lass mich in Ruhe“ und „Ich will davon nix wissen“ fest. Zu schreiben hätte ich vieles, aber will ich diese Gedanken teilen? Auf der anderen Seite weiß ich, dass ich meinen Blog am Leben halten muss und auch will, immerhin ist es mein Herzstück und ein fester Teil von mir. Immerhin hilft er mir sehr oft Klarheit zu finden und mir selbst über gewisse Dinge bewusst zu werden. Doch ich hänge fest, in meinem Alltagstrott und der dauerhaften Lustlosigkeit.

Zu oft frage ich mich – jedes Mal wenn der Wecker klingelt – wieso ich eigentlich aufstehe. Wofür die tagtäglichen Probleme meistern und sich immer wieder frustrieren lassen, wenn es nichts zu nützen scheint. Ich nehme mir so viel vor, doch mache nichts von alldem. Ich gehe grundprinzipiell vom Schlimmsten aus, dann kann mich wenigstens nichts mehr allzu sehr schocken. Das Warten macht mich verrückt. Ich warte auf tausend Dinge und es passiert – Nichts!

Ich rauche zu viel. Eine Erkenntnis, die mir eigentlich nichts bringt. Denn ich änder es ja doch nicht. Der Griff zur Schachtel ist ganz automatisiert, ich wunder mich nur immer, dass ich schon wieder eine Zigarette in der Hand hab. Das ist der Nachteil an einer eigenen Wohnung, man kann rauchen so oft und so viel man will. Kann sich ja niemand dran stören. Da fällt mir ein, ich müsste mal meinen Aschenbecher ausleeren.

Warum fällt eigentlich allen erst ein, dass man sich ja mal hätte sehen können, wenn ich schon wieder in Nürnberg bin? Wollen mich eigentlich alle für dumm verkaufen? Och keine Zeit, kein Geld auf dem Handy, ganz vergessen bla bla. Dann kann das Bedürfnis ja auch nicht allzu stark gewesen sein. Ich brauche eindeutig mehr Singlefreunde, die haben meist jede Menge Zeit, so wie ich. Ich kann mich vor Freizeit gar nicht retten. Da an der Arbeit momentan Sommerloch herrscht, da die Hälfte der Patienten Urlaub machen, ist so gut wie nichts zu tun. Das wiederum heißt, zu viel Zeit zum Nachdenken und wenn ich da einmal reinrutsche, komm ich so einfach nicht raus. Und über das ganze Nachdenken vergess ich alles andere. Meinen Haushalt zum Beispiel. Da werd ich mich jetzt mal dran machen. Bevor der Funken Selbstmotivation wieder verschwindet.

Ich hoffe euch bald wieder was sinnvolles schreiben zu können. Bis dahin verbleibe ich, euer ChaosTeufelchen.

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In der Heimat – Verwirrt.

17/08/2009

Hallo meine lieben Leser, heute schreibe ich aus der heißgeliebten Heimat zu euch. Seit gut 2 Monaten blieb mir der Blick auf den wundervollen Wald und das Atmen dieser unglaublich erfrischenden Luft verwehrt, doch nun bin ich wieder hier. Zwar leider nur bis Mittwoch, also nur noch 2 kurze Tage, aber diese werde ich noch voll auskosten. Da ich kürzlich des Öfteren dachte, die Stadt würde mich langsam aber sicher verrückt machen und zum Ausflippen bringen, kann ich momentan wieder Kraft schöpfen und mich regenerieren. Ja, man weiß bekanntlich erst was man verloren hat, wenn es zu spät ist. Nun ist es das wohl, zumindest vorerst. Was die Zukunft bringt, weiß man ja auch nicht im Vorherein.

Doch trotz all der Ruhe und Besinnlichkeit, kreisen meine Gedanken um so viele Dinge. Probleme über Probleme, die alle nach einer Lösung verlangen. Gedanken reihen sich an Gedanken, und alle wollen sie gedacht und zu Ende gebracht werden. Doch wie soll ich das schaffen, wenn sich mein Kopf dagegen sträubt? Er will nicht denken, ich will nicht denken. Ich will genießen. Meinen Urlaub und diese frische Verbindung. Doch wie soll ich das denn anstellen, wenn mir so viele Sachen die Laune verderben wollen? Ich denke ständig an ihn, seine Augen und dieses Grinsen. Allein die Vorstellung bringt mich zum rasen, ganz besonders mein Herz.

Ich weiß, dass es wieder da ist, das Leuchten in meinen Augen und ich weiß, dass es nicht da sein sollte. Das alles wirft zu viele Probleme auf, es hätte gar nicht so weit kommen dürfen. Doch wie will man den Lauf der Dinge aufhalten? Wie könnte man etwas, das einfach perfekt scheint vorbei ziehen lassen, ohne es zu kosten und zu genießen? Doch bin ich nicht mal wieder dabei mich ganz fürchterlich in eine Sache zu verrennen? Ich weiß nicht woran ich bin oder wie ich mich verhalten soll. Mein Kopf spielt so viele verschiedene Varianten durch und kommt doch zu keiner Lösung. Ich lege mir alles zurecht, versuche wirklich alle Eventualitäten einzuplanen, doch es entstehen nur immer neue Möglichkeiten und Richtungen, in die sich alles entwickeln könnte. Langsam zweifel ich echt an mir, das kann doch nicht mehr normal sein. Schon jetzt merke ich, wie es wieder anfängt in mir zu arbeiten. Ich will ihm schreiben, aber ich tus nicht, denn ich soll die Sache ja „langsam angehen lassen, um zu gucken wie es sich entwickelt“. Das sagen zumindest bestimmte Leute in meinem Umfeld.

Sollte ich lieber gleich aufgeben, bevor die Chance besteht, dass ich mich verliebe und ich wieder vor einer Enttäuschung stehe? Die Letzte ist noch nicht lange her und noch nicht ganz verdaut, würde ich eine Erneute schon verkraften? Möchte ich sie verkraften müssen? Nein, ich will einfach auch mal wieder Glück haben und glücklich sein können. Ich will nicht mehr nur allen anderen zugucken müssen und mir Erzählungen anhören, wie gut es ihnen doch geht. Ich möchte selbst einer dieser Menschen sein, mit ihm. Ich werde in den sauren Apfel beißen und abwarten, so lange es eben geht und dann wird es sich entscheiden. Früher oder Später. ABER ICH BIN DOCH SO SCH**** UNGEDULDIG! :S

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Hätten Sie es gewusst?

13/08/2009

Fettflecke werden wie neu, wenn man sie regelmäßig mit Butter bestreicht.

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Hagen kommt.

06/08/2009

Es behagt mir sehr mitteilen zu können, dass ich heute an diesem bedeutungsvollen Tag Besuch bekomme, und zwar von Hagen. Vielen von euch wird Hagen kein Begriff sein, manchen wiederum schon. Hagen ist mein Lieblingsverrückter, ich mag ihn. Ich mag ihn einfach seiner Andersartigkeit wegen. Das soll nicht heißen, dass er komisch oder gar seltsam ist, nein! Es soll einfach heißen, dass er Hagen ist. Er kommt von weit weit her, allerdings nicht aus Hagen – Württemberg oder aus Hagen Hagen. Hättest du nicht gedacht, aber er kommt aus Wernigerode. Wir kennen uns nunmehr seit über einem Jahr und in dieser Zeit habe ich ihn hagen gelernt. Ich bin sehr gespannt und aufgeregt wie Hagen denn so in Real ist, denn bisher lief unser Kontakt rein virtuell ab. Er denke er wird mir erzählen, wie verliebt er doch in seine Melanie ist und ich werde ihm erzählen, wie enttäuscht ich von bestimmten Menschen bin, die einmal eine Rolle spielten – nun aber nicht mehr von Bedeutung sind. Ich werde heulen, er lachen. Oder andersrum. Oder beide zusammen. Oder nichts von alledem. Auf jeden Fall werden es ein paar interessante Tage, sollte es interessant genug sein, dann werde ich euch berichten.