Hallo meine lieben Leser, heute schreibe ich aus der heißgeliebten Heimat zu euch. Seit gut 2 Monaten blieb mir der Blick auf den wundervollen Wald und das Atmen dieser unglaublich erfrischenden Luft verwehrt, doch nun bin ich wieder hier. Zwar leider nur bis Mittwoch, also nur noch 2 kurze Tage, aber diese werde ich noch voll auskosten. Da ich kürzlich des Öfteren dachte, die Stadt würde mich langsam aber sicher verrückt machen und zum Ausflippen bringen, kann ich momentan wieder Kraft schöpfen und mich regenerieren. Ja, man weiß bekanntlich erst was man verloren hat, wenn es zu spät ist. Nun ist es das wohl, zumindest vorerst. Was die Zukunft bringt, weiß man ja auch nicht im Vorherein.
Doch trotz all der Ruhe und Besinnlichkeit, kreisen meine Gedanken um so viele Dinge. Probleme über Probleme, die alle nach einer Lösung verlangen. Gedanken reihen sich an Gedanken, und alle wollen sie gedacht und zu Ende gebracht werden. Doch wie soll ich das schaffen, wenn sich mein Kopf dagegen sträubt? Er will nicht denken, ich will nicht denken. Ich will genießen. Meinen Urlaub und diese frische Verbindung. Doch wie soll ich das denn anstellen, wenn mir so viele Sachen die Laune verderben wollen? Ich denke ständig an ihn, seine Augen und dieses Grinsen. Allein die Vorstellung bringt mich zum rasen, ganz besonders mein Herz.
Ich weiß, dass es wieder da ist, das Leuchten in meinen Augen und ich weiß, dass es nicht da sein sollte. Das alles wirft zu viele Probleme auf, es hätte gar nicht so weit kommen dürfen. Doch wie will man den Lauf der Dinge aufhalten? Wie könnte man etwas, das einfach perfekt scheint vorbei ziehen lassen, ohne es zu kosten und zu genießen? Doch bin ich nicht mal wieder dabei mich ganz fürchterlich in eine Sache zu verrennen? Ich weiß nicht woran ich bin oder wie ich mich verhalten soll. Mein Kopf spielt so viele verschiedene Varianten durch und kommt doch zu keiner Lösung. Ich lege mir alles zurecht, versuche wirklich alle Eventualitäten einzuplanen, doch es entstehen nur immer neue Möglichkeiten und Richtungen, in die sich alles entwickeln könnte. Langsam zweifel ich echt an mir, das kann doch nicht mehr normal sein. Schon jetzt merke ich, wie es wieder anfängt in mir zu arbeiten. Ich will ihm schreiben, aber ich tus nicht, denn ich soll die Sache ja „langsam angehen lassen, um zu gucken wie es sich entwickelt“. Das sagen zumindest bestimmte Leute in meinem Umfeld.
Sollte ich lieber gleich aufgeben, bevor die Chance besteht, dass ich mich verliebe und ich wieder vor einer Enttäuschung stehe? Die Letzte ist noch nicht lange her und noch nicht ganz verdaut, würde ich eine Erneute schon verkraften? Möchte ich sie verkraften müssen? Nein, ich will einfach auch mal wieder Glück haben und glücklich sein können. Ich will nicht mehr nur allen anderen zugucken müssen und mir Erzählungen anhören, wie gut es ihnen doch geht. Ich möchte selbst einer dieser Menschen sein, mit ihm. Ich werde in den sauren Apfel beißen und abwarten, so lange es eben geht und dann wird es sich entscheiden. Früher oder Später. ABER ICH BIN DOCH SO SCH**** UNGEDULDIG! :S