Das war das gestrige Motto im Bezug auf meine Stimmungslage. Warum? Weil ich nur von unfähigen Menschen umzingelt bin. Techniker die Termine platzen lassen, weil ja angeblich mein Internet schon funktionsfähig ist und demnach kein weiterer Besuch von Nöten ist. Denkste! Geht nämlich net. Service Center Menschen die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, geschweige denn einfach die Hören aufmachen und zuhören können. Mir hat es dann gestern endgültig gereicht. Diese dummen Faxen mach ich nimmer mit. Nachdem ich den Herren am Telefon gehörig zu Schnecke gemacht habe (ja auch das kann ich, obwohl ich sonst so verständnisvoll bin – Irgendwann reißt auch mein Geduldsfaden), beschloss ich diesen nicht enden wollenden Telefon – Termin – Wahnsinn zu beenden. Also verfasste ich eine Stornierung und sendete sie umgehend an die netten Herrschaften des Service – Centers. Nun muss ich nur noch auf eine Antwort warten, wenn denn überhaupt eine zu erwarten ist bei den vielen leeren Versprechungen im Vorfeld. Ich jedenfalls werde in den nächsten Tagen die Hardware wieder zurück schicken und mich auf die Suche nach einem zuverlässigerem Anbieter machen. Irgendwelche Empfehlungen eurerseits?
Archiv für Mai 2009

Respekt
29/05/2009Respekt ist heutzutage scheinbar keine sehr große Tugend mehr. Respektloses Verhalten trifft man immer häufiger an und die ehemals hoch angesehnen Verhaltensweisen, gelten mittlerweile als veraltet und überholt. Respekt vor dem Vorgesetzten wird nicht mehr von vielen vorausgesetzt und leider wird die Autorität oft untergraben. Wie sollte ein Chef also sein? Konsequent und streng, oder verständnisvoll und regelrecht freundschaftlich. Die Mischung macht es wohl. Denn zeigt ein Chef nicht wo es lang geht, spielen die Mitarbeiter schnell verrückt und machen wonach ihnen gerade der Sinn steht, doch sicher nicht das was sie eigentlich tun sollten. Mich erschreckt immer wieder die Dreistigkeit mancher Menschen. Bei einigen zweifel ich die Vigilanz ernsthaft an und vermute fast sie befinden sich in einer Art komatösen Zustand, denn wie sonst könnte man seine Chefin mit „Kleines Fräulein…“ anreden und das in einem so abwertenden Ton wie ich ihn selten erlebt habe? Sonderlich wichtig scheint dieser Person die Anstellung wohl nicht zu sein, oder sie ist sich der Tragweite ihrer Handlungen wirklich nicht bewusst. An dieser Stelle mein herzliches Beileid an alle Vorgesetzten, ich glaube ich fange langsam an eure Situation zu verstehen.

Neues und altes
15/05/2009
Gedankenmonolog
15/05/2009„Ich fühle mich wie in einem schlechten Horrorfilm. Nur sind es keine kaltblütigen Mörder oder skurille Monster die mich verfolgen, sondern vergangene Gefühle und die Gesichter derer, die einmal Bedeutung hatten.“

Weisheit der Woche
12/05/2009„Life’s a piece of shit,
When you look at it.
Life’s a laugh and death’s a joke it’s true.
You’ll see it’s all a show.
Keep ‘em laughing as you go.
Just remember that the last laugh is on you.
And…
Always look on the bright side of life.
Always look on the right side of life.“
Always look on the right side of life.“
Danke für das Lächeln, das du mir damit aufs Gesicht gezaubert hast und dafür, dass du da bist und mir zuhörst. :-*

Liebe auf der Kippe
10/05/2009Manchmal relativieren sich die Dinge einfach. Eigene Probleme, Sorgen, Erinnerungen die einen immer wieder verfolgen scheinen plötzlich weniger schlimm zu sein. Dann wenn man mit einem Schicksal konfrontiert wird, einem Leben das droht seinen Sinn zu verlieren, das schon zu viel durchmachen musste um noch weiterhin Mut zu fassen. Ich durfte Zeuge einer Liebe werden, die schon viele Schicksalsschläge durchlebt und überlebt hat und von solche Intensivität war, dass sie jedem in seiner Umgebung ein bisschen abgegeben hat. Sie war für mich der Beweis, dass es doch noch die einzig wahre Liebe gibt. Nun steht die Beziehung auf der Kippe und ich sehe mit an wie ein guter Freund von mir sich quält und unter der Situation leidet. Ich kann nur da sein und zuhören, mehr kann ich für ihn nicht tun. Doch seine Worte machen mich fassungslos und verschlagen mir jegliche Worte. Vielleicht sollte ich mit ihr reden. Ich befand mich schon oft in ähnlichen Situationen, in denen andere gegen meine Beziehung redeten und immer wieder versuchten sie schlecht zu machen. Meistens glaubt man irgendwann selber felsenfest daran und tut dann Dinge die man später definitiv bereut. Was würdet ihr tun? Ich kann mich nicht auf eine Seite schlagen, denn beide Seiten haben ihren festen Platz in meinem Herzen. Abwarten und nichts tun? Versuchen zu vermitteln?

Ich trink dich aus!
09/05/2009Ja meinen Jim Beam mit Cola trinke ich im Moment. Der steht hier in reichlichen Mengen neben mir. Nach einer durchzechten Nacht gestern, konnte ich mich dann gegen 15 Uhr doch mal aus dem Bett quälen und Richtung Schweinfurt aufbrechen. Hier muss ich nun meinen Kumpel die liebeskummerbegründete schlechte Laune vertreiben. Gute Musik und ne Flasche Beam tuen da ihr übriges. Wünsche euch da draußen einen wunderschönen Abend. Genießt ihn.. Ich werde es tun!
PS: Ihr bedeutet mir alle sehr viel und ich will nicht, dass auf Grund eines Posts von mir solche Wortgefechte entstehen und Drohungen ausgesprochen werden. Ich denke, man kann das auch alles anders diskutieren. Also bitte tut mir den Gefallen und seid friedlich. Danke!

Sinnfreies für Zwischendurch
08/05/2009Ist ein Keks, der unter einem Baum liegt, nicht ein wunderbar schattiges Plätzchen?

Über Ungeschriebenes..
08/05/2009Manche Kapitel im Leben müssen wohl ungeschrieben bleiben, auch wenn sie noch so vielversprechend scheinen. Es ist immer das Gleiche, man lernt jemanden kennen oder es bietet sich irgendeine verheißungsvolle Chance und man steht vor der Aufgabe Entscheidungen zu trefffen.
Ob man die richtigen trifft, weiß man meist erst wenn es zu spät ist, dann wenn das Bereuen anfängt. Eigentlich bin ich der Meinung, dass man keine Entscheidung die man im Leben trifft bereuen sollte. Jeder Entschluss bringt mitunter gute und schlechte Folgen mit sich. Dies kann man wohl kaum bestreiten, doch in manchen Fällen kann man sich nicht so recht mit den Auswirkungen zufrieden geben. Ob man sich genug um einen Menschen bemüht hat, wird man erst spüren wenn man ihn schon verloren hat.
Ich denke jeder kennt es und jeder hasst es mit der Gewissheit leben zu müssen, eben nicht den richtigen Weg gewählt zu haben. In dem Fall, der mich zu schreiben dieses Posts angeregt hat, lernte ich einen Menschen kennen. Wirklich einen wundervollen Menschen, der mir sehr viel bedeutet hat. Es begann alles wie eine dieser oberflächlichen und nichtssagenden Onlinebekanntschaften, doch das sollte nicht lange so bleiben. Wir lernten uns immer besser kennen und merkten nach und nach wie ähnlich wir uns sind. Manchmal war es richtig unheimlich, da wir oftmals im gleichen Moment das gleiche sagten oder schrieben. Auch unsere Meinungen, Einstellungen und Ansichten ähnelten sich ungemein, ganz abzusehen von unserem Innersten – den Gedanken und Gefühlen. Dachte ich doch noch, bevor ich diesen Menschen kennenlernen durfte, mich könnte niemand je vollends verstehen, so musste ich nun eines Besseren belehrt werden. Wir verstanden uns einfach ohne Worte. Wir merkten sofort, wenn irgendetwas nicht in Ordnung war mit dem jeweils anderen. Es war eine Seelenverwandtschaft, anders kann man es einfach nicht beschreiben.
Doch was passierte dann? Wir entfernten uns immer mehr voneinander, nicht willentlich und trotzdem traurige Realität. Wir wussten, dass unser Leben ohne den Anderen ein Stückchen trostloser war. Wir fanden immer wieder zueinander und schworen uns es nicht wieder so weit kommen zu lassen, doch bald standen wir wieder vor der Tatsache den anderen vermissen zu müssen. Wir drehten uns im Kreis und keiner wagte den nächsten nötigen Schritt zu machen. Nur so hätten wir unsere Verbindung retten können, wenn wir uns endlich gegenüber gestanden hätten. So blieben wir beide nur die Schatten hinter den Worten, eine Ahnung die nicht mehr Gewissheit werden kann.
Ich wünsche dir nur das Beste, denn du hast es wirklich verdient!