Weblog-Archiv für 18. Dezember 2008

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Die Daniela…

18/12/2008

Daniela ist meine liebreizende Mitbewohnerin, hier im wunderschönen Nürnberg. Wie ich, ist sie erst seit Anfang diesen Monats hier gelandet. Sprich auch ein Frischling im mittelfränkischen Großstadtleben. Allerdings hat sie einen Vorteil, denn sie lebt schon viele Jahre in den Metropolen unseres herrlichen Ostdeutschlands. Ich als Dorfkind, finde manches doch noch reichlich befremdlich, aber das wird schon noch. Muss mich eben noch an die unbegrenzten Möglichkeiten gewöhnen, die Nürnberg mir anbietet. Kommen wir wieder zu Daniela zurück. Eigentlich hatte ich wirklich Bedenken ob ich mit ihr auskommen könnte, als mir mein redseliger Italiener erzählte, dass die junge Dame die das leerstehende Zimmer beziehen wird, eine Stelle bei der lieben Agentur für Arbeit antreten wird. Wie ihr wisst, habe ich dazu ein eher zwiegespaltenes Verhältnis. Aber was soll’s, wir wollen ja nicht gleich alle Mitarbeiter der Arbeitsagentur in eine Schublade packen, sie hat ja wenigstens eine Chance verdient. ;)

Man lernte sich dann also kennen, zu Beginn nur zwischen Tür und Angel, beim morgendlichen Schick machen. Ein kurzes „Hallo! Ich bin Daniela“ – „Ah Hallo! Heike, nett dich kennen zu lernen!“ und jeder ging weiter seines Weges. Wenige Tage später entschied sich Heike doch mal an Daniela’s Tür zu klopfen. Bin ja ein offener und kontaktfreudiger Mensch, außerdem tierisch neugierig und wollte selbstverständlich wissen mit wem ich da zusammen lebe. Daraufhin setzten wir uns zusammen und redeten erst einmal eine ganze Weile und fertigten die wichtigsten Themen ab. Alter, Herkunft, beruflicher Werdegang, Beziehungsstatus und so weiter wurden bei ein oder zwei Glühwein ausgiebig ausdiskutiert und man merkte, man versteht sich. Außerdem müssen Ossi allein im Westen eh zusammen halten, eine andere Möglichkeit steht gar nicht erst zur Debatte. Seit dem stehen diverse gemeinsame Unternehmungen auf dem Tagesplan. Essen gehen, Drucker umtauschen oder Feiern im Pub um die Ecke, egal was man hat Spaß.

Ach das ist doch schön, wenn man jemanden hat, mit dem man sich versteht, mit dem man auf Erkundungstour gehen kann und mit dem man fein feiern kann. Dat find isch jut!