Archiv für Dezember 2008

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Guten Rutsch!

31/12/2008

Wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und hier hab ich noch einen kleinen Spruch für euch als Abschluss des Jahres.

„Wird’s besser? Wird’s schlimmer?“
fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich: Leben ist immer
lebensgefährlich.

Erich Kästner (1899-1974)

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Die See

31/12/2008

Die See ist stürmisch heut Nacht
Die Wellen überschlagen sich – bäumen sich auf wie Ungeheuer
Brechen an den todverheißenden Klippen

Vereinzelt kann man schemenhaft Boote erkennen
Wie verlorene Seelen treiben sie dahin
Auf dem Ozean schwarz wie der gierige Rabe

Regen peitscht in die Gesichter der hilflosen Seemänner
Gewissheit steht ihnen in die Augen geschrieben
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etten können sie sich nicht aus eigener Kraft

Der scheinbar verlassene Leuchtturm steht da auf jener Landzunge
Sein Lichtstrahl kann die Wassermassen kaum durchbrechen
Wird verschluckt von der Dunkelheit20697leuchtturm-four-bretagne-poster

Einer steht einsam an der Küste
Der Wind zerrt an seinen zerschlissenen Lumpen
Er sucht etwas in den Weiten das für immer verloren ist

Seine Liebe wurde ihm genommen
Ist mit einem der Boote auf Grund gelaufen
Hinab gesunken in die Tiefen einer unbekannten Welt

Haie kreisen um den Leib des Mädchens und Sirenen streiten um sie
Ein letzter Funke Leben ist in ihren Augen noch erkennbar
Stumme Schreie entfliehen ihren blutroten Lippen

Sein Herz schlägt in ihrer Brust
Der Einsame hört es auch aus den Tiefen des Meeres flehen
Stürzt sich in die tosenden Gewässer – wird vom Strom zu ihr getragen

Hand in Hand und ohne Furcht verharren sie
Wissen um ihr nahes Ende in der Unendlichkeit des Ozeans
Es ist nicht von Bedeutung, denn vereint sind sie bis zur Ewigkeit

Gemeinsam gegen den Sturm.

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Fundstück

31/12/2008

„Eine tiefe Sypathie ergriff sofort Besitz von meiner Seele. Ich kann es ihnen nicht besser erklären, was ich fühlte, als Ihnen zu sagen, dass Ihr unbekanntes Herz in meine Brust überging – um dort für immer zu wohnen -, während meines, so dachte ich, in die Ihre übertragen wurde. Von dieser Stunde an liete ich Sie. Ja, ich fühle nun, dass es damals war – an diesem Abend der süßen Träume -, dass  die Dämmerung der menschlichen Liebe über die eisige Nacht meiner Seele hereinbrach. Seit dieser Zeit habe ich Ihren Namen nie ohne Schaudern, halb aus Entzücken, halb aus Angst gesehen oder gehört … Jahrelang kam mir Ihr Name nicht über die Lippen, während meine Seele alles, voll freudetaumelndem Durst, in sich aufsaugte, was in meiner Gegenwart über sie erzählt wurde. Das kleinste Flüstern, das Sie betraf, weckte in mir einen schaudernden sechsten Sinn, der sich undeutlich mit Angst, ekstatischer Freude und mit einem wilden, unbeschreiblichen Gefühl, das nichts anderem so nahe kam wie dem Bewusstsein von Schuld, verband.“

Edgar Allan Poe (1809 – 1849)
Gefunden im „Schatzkistchen der Liebe“,
herausgegeben von David Baird.

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Hänsel und Brätel

30/12/2008

Das habe ich auf dem Weihnachtsmarkt für euch weggefunden.
Man achte auf die Betitelung des Standes! :)

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Sternchen.

29/12/2008

euro_sternchenSternchen für jeden von euch.

Ein Sternchen für’s lesen, einen für’s kommentieren.

Ein Sternchen, weil ihr mir Lesestoff liefert.

Ein Sternchen, für die Inspiration.

Ein Sternchen, als dank für euren Beistand, euer Mitgefühl.

Ein Sternchen, um jede Träne, jedes Lachen zu würdigen.

Ein Sternchen, dafür dass ihr mir treu bleibt.

Viele Sternchen, für viele schöne Momente und viele wundervolle Menschen.

Danke an alle meine Leser, für ein tolles Bloggerjahr 2008.
Ich hoffe euch auch 2009 noch hier begrüßen zu dürfen,
von euch lesen zu können und den ein oder anderen Gefühlsausbruch
mit euch erleben zu können!

Und?! Wieviele Sternchen hat jeder gesammelt?
Nur wenn alle 10 Felder voll sind, gibts ne Überraschung! :D

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Ich weiß es

29/12/2008

Du liest mit! Ich weiß, dass du es tust. Das hast du schon von Anfang an..
Aber still bist du, machst dich nicht bemerkbar. Hast du nichts zu sagen?
Sonst konntest du doch auch zu allem einen nicht durchdachten
Kommentar abgeben. Was ist denn los? Hab ich dich still werden lassen?
Du hättest nicht erwartet, dass ich standhaft bleibe, dir jeglichen Kontakt
verwehre. Du hast falsch gedacht! Aber lies ruhig mit, still wie du bist!

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Danke!

29/12/2008

Hiermit ein herzliches Dankeschön an Dr. med. Eckart von Hirschhausen,
da er mir die medizinische Erklärung eines weit verbreiteten Phänomens liefert!
Aus dem Buch „Arzt – Deutsch / Deutsch – Arzt“.

verbale Inkontinenz:
Der Patient kann seine Wörter nicht bei sich behalten.
Die verschärfte Form hiervon ist:

malignes Logorrhö:
Verbaldurchfall. Der Patient quatscht dich bösartig voll.

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Zitat aus „The Village“

29/12/2008

Trotz meiner Abneigung gegen diesen Streifen, hier ein paar ganz brauchbare Zitate..
Sollte man mal genauer drüber nachdenken!

„Die treibende Kraft in dieser Welt, ist die Liebe.
Alles verneigt sich vor ihr…“

„Manchmal tun wir das was wir tun wollen nicht,
damit die anderen nicht bemerken, was wir tun wollen.“

„Du kannst vor dem Unglück davonlaufen,
aber es findet dich doch. Es kann dich wittern.“

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Jahresrückblicksstöckchen

29/12/2008
Von hier übernommen und eigenen Mist dahinter geschrieben:
01. Vorherrschendes Gefühl für 2009? Nachdenklich
02. 2008 zum ersten Mal getan? Ausbildung beendet
03. 2008 leider gar nicht getan? Urlaub
04. Wort des Jahres? Schicksal
05. Zugenommen oder abgenommen? Ach hör mir auf…
06. Stadt des Jahres? Nürnberg
07. Alkoholexzesse? Ohhh ja!!!! mehrfach..
08. Davon gekotzt? Ja zur Abschlussfeier.. Böse wars!
09. Haare länger oder kürzer? Kürzer
10. Kurzsichtiger oder Weitsichtiger? 100% Sehvermögen.. Oder?
11. Mehr ausgegeben oder weniger? Mehr.. vorallem für mich!
12. Höchste Handyrechnung? Boah so um die 96 Euro war das glaub ich
13. Krankenhausbesuche? Nach dem Unfall.. nur kurz
14. Verliebt? Ja, ein Jahr voller Emotionen
15. Getränk des Jahres? Kaffee
16. Essen des Jahres? Gebratene Nudeln mit Hühnchen
17. Most called person? Stefan
18. Die schönste Zeit verbracht mit? Mandy
19. Song des Jahres? Get out alive“
20. CD des Jahres? Three Days Grace
21. Buch des Jahres? Wer bin ich und wenn ja, wieviele?
22. Film des Jahres? KeinOhrHasen
23. Konzert des Jahres? Privatkonzert bei mir
24. TV-Serie des Jahres? Dr. House
25. Drei Dinge, auf die ich gern verzichtet hätte? Unfall, Arbeitslosigkeit, Männer
26. Nachbar des Jahres? Daniela
27. Beste Idee/Entscheidung des Jahres? Job in Nürnberg annehmen
28. Schlimmstes Ereignis? Doppelter Überschlag mit Landung auf dem Feld
29. Schönstes Ereignis? Überleben
30. 2008 mit einem Wort? Neuerungen
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Im Stück namens Leben…

28/12/2008

Das Jahr neigt sich dem Ende und es wird Zeit, es revue passieren zu lassen. Noch einmal zurück blicken auf das was war, um es dann endgültig abzuschließen. Viele Gesichter tauchen auf, in den Erinnerungen an die vergangenen Monate. Einige von ihnen haben ihren Platz in meinem Leben verlassen, haben somit Raum gemacht für die, die ihnen folgten. Manche verloren an Bedeutung, aber sind immer noch da. Andere haben die Bühne ganz verlassen. Neue Menschen stiegen in das Stück ein und spielen seit dem ihre Rolle.
Die Besetzung wird sich auch im nächsten Jahr weiter verändern, so wie sie das schon immer tat und auch weiterhin tuen wird. Doch diese Gewissheit macht mich nicht traurig, sie gehört dazu, zu dem Stück namens Leben.
Viel ist passiert im vergangenen Jahr. Ich habe meine Ausbildung beendet und ich bin in einen neuen Lebensabschnitt aufgebrochen. Ich mache nun die Erfahrung, wie es ist auf eigenen Füßen zu stehen, weit weg von der Heimat. Ein großes Abenteuer, bei dem das Ziel noch nicht feststeht. Man wird sehen, wohin die Wellen einen tragen. Vielleicht in eine ganz andere Richtung als vermutet oder erhofft. Ob man auf der Reise eine Begleitung haben wird, die das Herz wärmt, oder man alleine segelt wird die Zeit zeigen. Viele Herausforderungen liegen hinter mir, viele Schlachten wurden geschlagen, Wunden mussten heilen. Jetzt sammel ich wieder Kraft für das kommende Jahr und den Weg der vor mir liegt. Stürme und Unwetter erwarten mich, aber auch Eroberungen und viele kleine Schätze, die gefunden werden wollen.
Also laden wir die Vorräte auf, setzen die Segel und stechen in See, um ein weiteres Kapitel im Stück namens Leben zu schreiben.