Archiv für November 2008

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Aus den Augen aus dem Sinn?

28/11/2008

84987452_bb8acdb2f8 Ich liege wach, starre auf das Flimmern des Fernsehers, höre was gesagt wird, doch nehme es nicht wirklich wahr. In meinem Kopf wechselt sich Gedankenchaos ab mit völliger Leere. Ich habe die letzten Tage verzweifelt versucht, die Gedanken an den nahenden Abschied auszublenden, doch ich schaffe es nicht vollkommen. Ich blicke wehmütig auf die nächsten Tage, das Chaos in meinem Zimmer, welches entstand in der Verwirrung des Packens. Was muss mit, was muss vorerst zurück bleiben? Die materiellen Dinge, die bleiben, werden bald nachkommen. Die Menschen die ich zurücklassen muss, meine Familie und meine Freunde, nicht. Sie bleiben in der Heimat, weit weg von mir und meinem neuen Weg. Ein ganz neuer, aufregender und ungewisser Abschnitt beginnt und ein lehrreicher Abschnitt, der mich zu dem hat werden lassen was ich bin, endet. Ängste und Befürchtungen bauen sich auf. Angst davor, von den Freunden vergessen zu werden, wo wir doch erst wieder zueinander gefunden haben. Die Worte meiner Freundin hallen noch in der Erinnerung nach: „Ich bin doch nicht aus der Welt Maus!“ und doch vertreiben sie die Befürchtung nicht, dass dieser unglaublich wichtige Mensch bald nicht mehr da sein wird. Sollte der gemeinsame Teil der Fahrt schon zu Ende sein, auf der Zugfahrt des Lebens? Es werden neue Menschen in Erscheinung treten und vielleicht auch an Bedeutung gewinnen, doch heißt das auch, dass man andere gehen lassen muss? Bevor steht ein Aufbruch ins Ungewisse. Damit verbunden ist auch Freude darüber, endlich das gelernte anzuwenden, selbständig zu sein, eigenes Geld zu verdienen und sich etwas eigenes aufzubauen, irgendwo in der Ferne. Neue Menschen kennen zulernen wird mir nicht schwer fallen, ich bin nun mal ein kontaktfreudiger Mensch, aber trotz allem will ich die alten Freundschaften nicht missen. Eine Freundschaft die seit Kindertagen besteht, die sich zwar zeitweise aus den Augen verloren, sich aber doch wiederfand und nur noch mehr wuchs. Können sie dieses Mal die örtliche Trennung überstehen? Ich hoffe es und wie sehr ich es mir wünsche kann ich nicht in Worte fassen. Möglicherweise ist es nur der Gedanke an den Abschied der mich so beängstigt und ich werde schnell erkennen, dass jegliche Angst unbegründet war. Doch diese Antwort wird mir nur die Zeit geben können. Also werde ich warten, denn im Warten bin ich ja Meister.. (Mandy – Love you little Angel) [3:33 Uhr -.-]

Alle Veränderungen, sogar die meistersehnten, haben ihre Melancholie. Denn was wir hinter uns lassen, ist ein Teil unserer selbst. Wir müssen einem Leben Lebewohl sagen, bevor wir in ein anderes eintreten können.
Anatole France (1844-1924)

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Ich und Jim

27/11/2008

Ich habe eben die unerfreuliche Bekanntschaft mit Jim gemacht. Jim ist bzw. war ein Weberknecht. Ich habe ihn Jim getauft, weil er eben wie ein Jim aussah, keine Ahnung warum. :D Ist halt ein kurzer und einprägsamer Name. Ich lernte ihn kennen, als er sich mit seinen langen 3gliedrigen Beinchen an der Klotür nach oben hangelte. Sein Unglück war, dass er mir somit den Weg versperrte. Ich habe ja eine absolute Abneigung gegenüber jeglichen Insektenzeugs, vorallem gegenüber Spinnen. Ich schrei zwar nicht hysterisch das ganze Haus zusammen, aber mir wird schon anders wenn ich mich plötzlich Auge in Auge mit so einen kleinen hässlichen Kriechtier sehe. Gut für mich, dass ich mein Handy bei mir hatte und somit meinen Vater zur Hilfe rufen konnte. :D Der wiederum sah mich zwar arg zweifelnd an, rettete mich dann aber vor dem Bösewicht. Leider überlebte Jim diese Rettungsaktion nicht. Sein Tot war natürlich nicht vorgesehen, aber wer sich sträubt muss halt mit den Konsequenzen leben..oder halt nicht, wie man das halt sehen möchte. ;)

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Auf, auf zu neuen Ufern

26/11/2008

Es gibt wieder Neuigkeiten im Bezug auf die Operation „Neustart Nürnberg“ zu vermelden. Habe ein Zimmer für die ersten 2 Monate gefunden. Angeblich sogar mit Internet, wenn das mal keine erfreuliche Nachricht ist, für alle Blogleser/innen und meine sozialen Kontakte, die ich über die virtuelle Welt pflege. Für mich ist das natürlich auch sehr sehr erfreulich („Ui ist das tooooll!! Ich kann weiter Blog schreiben und chatten!*Jippi*“). Ähm, ja *hust*
Mein Arbeitsvertrag ist gekommen und ich hab ihn gleich unterschrieben. Hach, ist das ein tolles Gefühl! Außerdem habe ich vorzeitig mein Weihnachtsgeschenk bekommen. :D Einen Flachbildschirm, damit dieses riesengroße olle Bildschirmdingens was ich hier stehen habe endlich seine letzte Reise antreten kann. Den werd ich wohl jetzt mal eben auspacken und ausprobieren. Ganz toll ist, dass meine Beste gesagt hat, sie kommt am Samstag mit nach Nürnberg um beim Miniumzug zu helfen und nochmal Zeit mit mir zu verbringen und mal zu sehen wo die Heike da hin geht. Freitag kleine Party mit meinen engsten Freunden aus Tambach, welche hoffentlich ohne Tränen verlaufen wird, doch da seh ich eigentlich schon jetzt schwarz. Ich werd ja jetzt schon ganz sentimental wenn ich an den Abschied denke, obwohl ich ja prinzipiell nicht aus der Welt bin…aber is trotzdem sooo weit weg! :( Fang jetz langsam an zu packen, muss nur mal überlegen was ich denn überhaupt so alles brauche die ersten 2 Monate. Meinen ganzen Hausrat kann ich in das Minizimmer nicht mitnehmen, dass kommt dann erst nach wenn ich meine süße kleine 1-Zimmer-Wohnung beziehe. Man, werd ich mich da kreativ-gestalterisch auslassen, wie ich mich da schon drauf freue. Ich hoffe nur, dass es auch wirklich so toll wird wie ich mir das jetzt alles ausmale… :D

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Totgelabert

25/11/2008

Es schaut folgendermaßen aus: Ich wurde totgelabert vom Barmer-Menschen. Ich hab jetzt wohl sowas wie ne Krankenversicherung. Aber ich find das ja einen Frechheit schlechthin. Bei soviel Palaber Palaber das man sich da anhören muss – Bonusprogramm hier, Wahlsparprogramm da (aber „Das würde ich ihnen eh nicht empfehlen im Moment, aber ich ratter meinen Text halt trotzdem mal runter…“) – hätten sie mir ja ruhig mal nen netten knackigen 20jährigen schicken können. So hätte dat Teufelche ja wenigstens was fürs Auge gehabt, aber NEIN. Nicht mal das gönnen sie mir..Frechheit! :D

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Wo liegt da der Sinn?

25/11/2008

Erst hab ich mit meiner Besten einen Auffahrunfall, dann mein schwerer Unfall als ich von der Straße abkam. Ein Bekannter von mir hatte nur eine Woche nach meinem Unfall, das gleiche Szenario. Auch er kam von der Straße ab und überschlug sich. Am Freitag war meine Beste wieder in einen Unfall verwickelt, wieder als Beifahrerin, weil ein Transporterfahrer geblinkt hat und nicht abgebogen ist sondern einfach weiterfuhr. Heute erfahre ich das eine weitere Freundin vor drei Wochen einen schweren Autounfall hatte, weil eine Andere mehrere Fahrzeuge überholen musste und nicht in der Lage war richtig einzuschätzen. Sie hatte über 100 km/h drauf und fuhr meiner Freundin frontal in ihr Auto. Sie lag jetzt 2 Wochen im Krankenhaus, hat sich mehrere Knochenbrüche zugezogen und der Unfallverursacherin ist kaum etwas passiert. Wo ist da die Gerechtigkeit, wo ist der Sinn?! Warum passiert es immer denen die es absolut nicht verdient haben? -.-

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Danke!

25/11/2008

Danke, dass ich nach so langer Zeit endlich weiß, dass ich nicht unter Verfolgungswahn litt und das jeder Zweifel an deiner Vertrauenswürdigkeit berechtigt war.

Danke, dass ich jetzt Gewissheit habe, dass ich mein Vertrauen in dich nicht grundlos verloren habe und das nicht ich die Böse war als die du mich vor allen versucht hast hinzustellen.

Danke, dass du endlich einmal den Mumm hattest ehrlich zu sein und ich nun weiß, das mich mein Gefühl nicht getäuscht hat, nicht bei Mandy, Sarah, Mary, Christine, Anja oder den Anderen, deren Namen im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten sind.

Danke, dass du mich, mein Bemühen und meine Liebe nie zu schätzen wusstest und nicht gesehen hast wieviel ich für getan habe, wieviel ich aufgegeben habe, wie sehr ich mich für dich eingeschränkt habe und wie wenig ich von dir zurück bekommen habe.

Danke, dass jetzt du derjenige bist, dessen Bemühen keine Früchte trägt und du derjenige bist, der spüren muss wie weh es tut, wenn man all seine Kraft in eine Sache investiert und nicht das erreicht was man sich erhofft.

Danke, für die Antworten und für die neuen Fragen die ich mir stelle, warum ich 3 Jahre deine Lügen ertragen musste und was ich dir getan habe, dass ich sowas verdient habe.

Danke, dass du früher genug dazu beigetragen hast, dass mich das alles jetzt nicht mehr im geringsten beeindruckt und ich schon lange nicht mehr unter deinem Bann stehe, denn jetzt bin ich frei.

Danke, für nichts und wieder nichts!

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Deutsch – Heike

25/11/2008

Deutsch:
„Ich will nicht!“

Heike:
„Ich hätte wollen können, doch wenn ich wollen würde, dann müsste ich ja gewollt haben, da ich aber nicht wollen möchte, werde ich auch nicht wollen! Punkt!!“

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Neueste Meldung

24/11/2008

DSC00259 Die Heike meldet sich aus dem verschneiten, schneechaosbefallenen Tambach, um die neuesten Nachrichten zu verkünden! :D Also erstens es schneit und hört gar nicht wieder auf. Die LKW’s fahren den Berg rückwärts wieder runter, ist schon ein lustiges Schauspiel wenn man aus dem Fenster guckt. :) Zweitens gibt es neue Infos zum Thema „Heike bricht auf zu neuen Ufern“. Am Montag (1.12.) geht’s los und dann wird gleich voll durch gestartet. Vollzeitkraft ist bis Ende des Jahres krank geschrieben und die Teilzeitkraft ist auch derzeit durch Krankheit ausgefallen, d.h. viel zu tun für dat Teufelche! :D Aber so werd ich wenigstens gleich gut gefordert. Nun heißt es schnellstmöglich eine Unterkunft finden, wird wohl erstmal ein möbliertes Zimmer werden – Wohnen auf Zeit. Warum auch nicht ne?! Dann kann ich dort in Ruhe nach ner kleinen 1-Zimmer-Wohnung oder nem WG-Zimmer suchen. Ein ganz nettes Angebot hab ich da ja schon gefunden. Guckst du mal hier:

Hallo,
du Wohnungssuchender da draußen, habe 2 freie Zimmer. Freue mich auf nette neue Mitbewohner, ruf doch einfach mal an, komm vorbei, schau es dir an, trink ein Käffchen und dann sehen wir weiter.
Micha

Also wenn das mal nicht nach meinem Geschmack ist! Käffchen trinken *Jippi* … :D Ich muss dann nachher mal den Micha anrufen und fragen, ob er denn immer noch auf der Suche ist… ;)

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Wenn Liebe fanatisch wird..

24/11/2008

nfac_Trennung_001 Jenny war verliebt. Man könnte sogar sagen, sie liebte ihren Freund Tom abgöttisch. Sie waren mittlerweile über zwei Jahre ein Paar und Jen fühlte sich ihm so verbunden wie noch nie zuvor einem anderen Menschen. Sie wollte ihn ganz und gar für sich haben, wollte Mittelpunkt seines Lebens sein. Sie wünschte sich, dass seine Gedanken nur bei ihr wären und all seine Leidenschaft und seine Begeisterung nur ihr gehört. Er war leidenschaftlicher Fussballspieler, doch sie konnte und wollte das nicht so recht akzeptieren. Der Sport stellte sich ja zwischen sie und ihn und das war eine Gefahr für ihre Beziehung, die sie nicht tolerieren konnte. Jenny wollte ihren Tom vollkommen an sich binden, jeden seiner Schritte und jede Handlung verstehen und ihn ganz und gar in sich aufnehmen. Ab und zu sah sie sein Handy durch, aber nur um zu wissen was er so tat und mit wem er Kontakt hatte, nicht um ihm hinterher zu spionieren sondern um ihn noch besser kennenzulernen. Sie hatte heimlich sein Passwort erhascht, nur um im Bilde zu bleiben, denn er erzählt ja nicht immer jede Kleinigkeit, das wäre ja auch zu viel verlangt. So ging sich sicher, dass auch wirklich kein Detail ausgelassen wurde. Manchmal fuhr sie ihm hinterher, wenn sie sich nicht sicher war ob er die Wahrheit gesagt hat und dann beobachtete sie ihn aus einiger Entfernung. Natürlich war er bisher immer ehrlich gewesen, aber man muss ja auf Nummer sicher gehen. Nur so zur Vorsicht, damit auch ja nichts ihr Glück zerstört. Hach, Jen liebte ihren Tom einfach abgöttisch…

Zu Beginn ist alles immer ganz toll. So frisch verliebt, überglücklich, mit dem Gefühl die ganze Welt umarmen zu können. Es entsteht ein Wir-Gefühl, die Liebe verfestigt sich und wird intensiver. Die Menschen erfreuen sich an dem Gedanken geliebt zu werden und Liebe zu geben. Die Verbundenheit zum Partner wird immer größer. Manchmal entsteht dann Eifersucht. Zu Anfang ist es nur die leichte Angst man könnte den Partner an einen anderen Menschen verlieren, doch teilweise steigert sich diese Angst bis ins Krankhafte. Die Eifersucht bezieht sich dann einfach auf alles und jeden, der sich zwischen diese Verbindung stellt. Egal ob das die Freunde sind, ein Hobby des Partners oder ganz und gar sein Job. Alles wird als potenzielle Gefahr gesehen. Man fängt an Besitzansprüche zu stellen – Ich liebe ihn, er liebt mich, also gehört er zu mir und ich zu ihm – aus denen extreme Verlustängste resultieren können. Dies kann sich, wie in oben genanntem Beispiel, zu einem regelrechten Verfolgungswahn entwickeln. Man will einfach jede Handlung des Partners mitbekommen und verstehen. Leider merkt man nicht wie sehr man seinen Partner somit für sich einnimmt, versucht ihn zu verändern und seine Freiheit einzugrenzen. Sie haben Angst das „Liebesobjekt“ zu verlieren, Angst nicht mehr geliebt zu werden, Angst jemand könnte versuchen ihnen ihr Glück zu entreißen. Mit diesem Verhalten erreicht man im Endeffekt leider nur eins – man trägt selbst am meisten dazu bei, den Partner von sich zu entfernen und die Liebe zu zerstören.

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Gedicht (7)

23/11/2008

Ewige Liebe (by Deagleigel)

Ich liebe sie noch immer
Und die Gedanken machen es noch schlimmer
An die Zeit die einmal warpuzzle-lupu-liebe-ist-1061
Diese war so wunderbar
Mit viel Freude und manchmal Leid
Doch waren wir immer zu zweit
Konnten alle Probleme bestehen
Ohne jemals unter zu gehen
Es kann doch wohl so schwer nicht sein
Es ist doch nur ein Mensch allein
Der die Gefühle so verwirrt
Das meine Seele sich verirrt
Doch der Kopf begreift es nicht
Sehe ich ihr wunderschönes Gesicht
Will das Herz sie wieder haben
Damit es aufhört sich ständig zu beklagen